Eine Bestattung sollte das Leben oder den Charakter des
Verstorbenen aufgreifen

Nach einer Feuerbestattung sind außergewöhnliche Beisetzungen möglich wie die Baumbestattung

Die Mitarbeiter bei GBG Bestattungen nehmen die individuelle Situation auf, stabilisieren seelisch und gehen auf Ihre Wünsche ein. Ob traditionsverbunden, die christlich geprägten Rituale pflegend oder ermutigend zur einzigartigen Gestaltung bis hin zu ungewöhnlichen Bestattungsformen, jeder soll nach seiner Fasson Frieden finden. Mit einem Abschied, der gute Erinnerungen an einen unverwechselbaren Menschen bewahrt.

GBG Bestattungen bietet Ihnen jede Bestattung an. Wird der Verstorbene in einem Sarg in der Erde beigesetzt, so spricht man von einer Erdbestattung oder Beerdigung. Die Beisetzung der Asche in einer Urne erfolgt nach der Verbrennung im Krematorium und wird als Feuerbestattung bezeichnet. Den Fokus bei der Erläuterung der Bestattungsformen legen wir auf dieser Seite auf die alternativen Bestattungen, die Naturbestattungen. Dieser Trend ist noch recht neu, da er den Friedhofszwang auflockert. Für genaue Informationen zu anderen Bestattungen oder Grabarten auf dem Friedhof, kontaktieren Sie uns bitte jederzeit und wir geben Ihnen alle Auskünfte.

„Genau so hätte er es gewollt.“ oder „Ihr Leben war auch immer anders als bei ihren Geschwistern.“ liefern eventuell einen Anstoß dafür, warum sich immer wieder und mit zunehmender Resonanz Menschen für alternative Bestattungsformen entscheiden. Nicht nur weil es anders ist, sondern weil es eine eigene Geschichte erzählt und weil es Facetten aus dem Leben des Verstorbenen aufgreift, vielleicht das Hobby wie den Garten, vielleicht den Beruf wie bei einem Seemann.

WaldbestattungZu den wichtigsten Orten für Naturbestattungen in Deutschland gehören der FriedWald und Ruheforst. Für diese Baumbestattung oder Waldbestattung geht eine Feuerbestattung voraus. Manche Friedhöfe haben diesen Trend der Baumbestattung schon aufgegriffen und ein unberührtes Waldstück auf dem Friedhofsareal abgetrennt. Friedwälder und Ruheforste haben viele positive Kriterien. So befinden sich diese Orte in verkehrsruhiger Lage, sie besitzen einen großen Artenreichtum an verschiedenen Baum- und Pflanzenarten und durch die Nutzung des Waldes wird unser Ökosystem aufrechterhalten. Die Nutzungsdauer beträgt unglaubliche 99 Jahre. Auch die Auswahl des eigenen Baumes oder eines Familienbaumes ist möglich und wird am besten in einer Bestattungsvorsorge verankert. Eine kleine Tafel, welche an den Baum befestigt wird, weist andere Besucher hin, ob dieser Baum bereits belegt oder bestellt ist. In Ruheforsten kann es Gemeinschaftsbiotope geben, welche bis zu 12 Personen beinhalten. Die Beisetzung läuft genauso individuell ab, wie auf einem normalen Friedhof. Wünsche und die Einzigartigkeit werden dabei selbstverständlich berücksichtigt. Da der Friedwald eine Widmung erhält, ist er auch ausdrücklich als Friedhofsgelände ausgewiesen. Nur einige Einschränkungen müssen Sie berücksichtigen. So sollten keine Blumenbeigaben sowie Kränze oder Gestecke mitgebracht werden. Bei einer Naturbestattung soll die Natur erhalten werden und im Vordergrund stehen. Die Grabpflege übernimmt die Natur auch selbst. Gegen einzelne Blumen ist oft nichts einzuwenden. Eine kleine Einschränkung besteht auch bei der Auswahl der Urne, denn die Art ist entscheidend. Obwohl die Ruhefrist des Friedwaldes und des Ruheforstes deutlich höher ist als die Ruhefristen der städtischen und kirchlichen Friedhöfe, so ist es dennoch nicht möglich eine übliche Stahlblechurne bei einer Baumbestattung beizusetzen. Da alles so natürlich und umweltfreundlich gehalten ist, muss auch die Urne aus schnell verrottbaren Material sein. Bio-Urnen z. B. aus Maisstärke oder Holz sind für Baumbestattungen geeignet.

Wenn es der Wille des Verstorbenen war, eine Naturbestattung zu erhalten, ist es anzunehmen, dass er einen engen Bezug zur Natur hatte. Der berufliche Faktor sowie der persönliche Faktor können dabei eine Rolle spielen. Menschen, die ihren Lebtag in der Ruhe der Natur verbrachten, wünschen sich auch als Ruhestätte einen Punkt in der Natur. Menschen die ihren Lebtag in der Hektik der Stadt suchten, suchen eventuell nach dem Tod einen Ort in Frieden und Ruhe in der Natur. Die Einzigartigkeit der Natur und auch die Besonderheit dieser Bestattung sind Punkte, welche die Baumbestattung so ansprechend machen.

Als weitere Naturbestattungen gelten Bestattungsformen, die in der Schweiz durchgeführt werden wie die Alp Spielmannda, Oase der Ewigkeit, Almweisen- oder Bergwiesenbestattungen, Felsbestattungen, Bergbachbestattungen. Auch hier geht eine Feuerbestattung voraus und die Aschenkapsel oder Urne muss dazu in die Schweiz überführt werden. Bei diesen naturnahen Bestattungen sind Urnen nicht unbedingt Pflicht. Bei der Verstreuung der Asche sind Urnen nicht erforderlich. Da in der Schweiz kein Friedhofszwang herrscht, können diese Naturbestattungen auch problemlos stattfinden. Auch hier regelt die Natur die Grabpflege. Für auswärtige Kunden, welche nicht in der Schweiz daheim sind, kann die räumliche Distanz zum Problem werden. Aber wenn man sich für eine solche Bestattungsart entscheidet, ist der lokale Faktor bereits bekannt und sicherlich auch keine Hürde.

LuftbestattungenLuftbestattungen gelten ebenfalls als Naturbestattung. Voraussetzung ist erneut die Verbrennung des Verstorbenen. Die Asche kann aus einem Heißluftballon, einem Flugzeug oder einem Helikopter verstreut werden. Dies geschieht über ausgewählten Waldgebieten oder der See im französischen Elsass, Holland und der Schweiz. Eine Trauerfeier kann auch hier individuell durchgeführt werden. Die Koordinationen des Verstreuungspunktes werden mittels Navigationsgeräten ermittelt und vermerkt. Diesen Vermerk kann der Angehörige nach der Beisetzung auch zur Orientierung mitnehmen.

All diese Möglichkeiten sind Ergänzungen zu Beisetzungen auf unseren üblichen Friedhöfen. Es gibt durchaus noch weitere Bestattungsformen, wie die Weltraumbestattung oder Diamantbestattung, auch zu diesen können Sie von GBG Bestattungen jederzeit Informationen bekommen.